Das Nordend mit seinen mehr als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist ein Stadtteil, der im 19. Jahrhundert entstand und inzwischen eines der begehrtesten Wohngebiete Frankfurts darstellt.
Das Nordend verdankt seine Entstehung die Eingemeindung Bornheims, wodurch die Fläche zwischen Stadt und Bornheim zusammengebaut wurde. Das Nordend mit seine Gründerzeitbauten, Boulevards und den herrschenden roter Sandstein, die Parks Günthersburg, Bethmann und Holzhausenpark wurde zu einem der beliebtesten Frankfurter Stadtteile gemacht. Die "Deutsche Nationalbibliothek", das neue Polizeipräsidium und der "Hessische Rundfunk" trotz seines "Funkhauses am Dornbusch" gehören auch zum Nordend. Der Hauptfriedhof mit den Gräbern berühmter Frankfurter und der "Chinesische Garten" im Bethmannpark, die Fachhochschule, die Musterschule und die ehemals größte jüdische Schule Frankfurts, das Philanthropin, bringen die Geschichte in das Viertel zwischen Alleen- und Anlagenring. Gourmets und Nachtschwärmer schätzen das Nordend für seine Vielzahl gehobener Restaurants Wein- und Cocktailbars.